5 Netflix Serien mit gute-Laune-Garantie

Manchmal muss man einfach vom Alltagsstress abschalten und was eignet sich dafür besser als Serien zu schauen?

Man fühlt sich gestresst, der Kopf rauscht und die Gedanken kreisen immer wieder um das gleiche Thema. Da kann ich keine Serien mit schwerem Tobak gebrauchen. Wenn es mir so geht, schaue ich gerne leichte Serien mit gute-Laune-Garantie.

Meine Top 5 möchte ich euch heute vorstellen. Bei mir helfen diese immer. Egal wie schlecht mein Tag war, sie schaffen es mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Aber aufgepasst: Alle fünf Serien haben absoluten Suchtfaktor!

Modern Family

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Vielleicht kennt der eine oder ander von euch diese bereits. Die Comedyserie wurde schon mehrere Male ausgezeichnet und ist, zumindest im englischen, mit elf Staffeln bereits abgedreht.

Die Serie begleitet das Familienleben von Jay Pritchett, dessen Tochter Claire Dunphy und seines Sohns Mitchell Pritchett, die ebenfalls bereits eigene Familien haben.

Jay ist erfolgreicher Geschäftsführer einer Schrank-Firma und mit der viel jüngeren, sehr hübschen, kolumbianischen Gloria verheiratet, die bereits einen Sohn aus ihrer ersten Ehe mit ins Haus bringt – Manny.

Jays Tochter Clair lebt mit ihrem Mann Phil und ihren drei Kindern Haley, Alex und Luke. Mitchell und sein langjähriger Lebensgefährte Cameron bekommen ebenfalls Familienzuwachs: Sie adoptieren ein vietnamesisches Baby namens Lily.

Erzählt wird in der Serie deren turbulenter und chaotischer Familienalltag, der immer wieder durch kleine Interview-Sequenzen von den Familienmitgliedern selbst kommentiert wird. Die Serie ist also eine Mockumentary.

Schon nach kürzester Zeit wächst einem die ganze Familie ans Herz und man kann sich gar nicht entscheiden, wen man am liebsten hat. Es vergeht keine Folge, in der ich nicht lachen musste. Die Serie wird übrigens meiner Meinung nach von Folge zu Folge besser. Mit aktuell neun Staffeln auf Netflix und einer Folgenlänge von 20 Minuten eignet sich Modern Family perfekt für einen kuscheligen Herbst-Sonntag auf dem Sofa.

Lieblingscharakter: Hailey, Mitchell, Phil

Brooklyn 99

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Die Serie folgt einer Gruppe Detectives im fiktiven 99. Revier des NYPDs in Brooklyn. Geleitet wird das Revier vom neu ernannten Captain Raymond Holt. Er versucht deutlich strengere Regeln einzuführen, um die Detectives auf Trab zu halten – mit mehr oder weniger mäßigem Erfolg.

Vor allem scheitert er dabei an Detective Jake Peralta, der zwar sehr begabt in seinem Job ist, allerdings nie gelernt hat erwachsen zu werden. Das Gegenstück zu Jakes alberner Art ist seine Kollegin Amy Santiago: regelversessene und stets um die Gunst des Captains bemüht. Die beiden liefern sich einen Konkurrenzkampf in ihrer Arbeit – eine gewisse Chemie zwischen den beiden existiert trotzdem.

Die Serie folgt Jake und seinen Kollegen auf diverse Einsetzen und der Arbeit auf dem Revier. Jeder der Detectives hat eine eigene Persönlichkeit, die manchmal stark ausgereizt wird und dementsprechend überzogen wirkt.

Ich persönlich finde das aber unglaublich lustig. Brooklyn 99 trifft absolut meinen Humor und auch hier ist man viel am Lachen und Schmunzeln. Ich habe die Truppe schnell in mein Herz geschlossen und bin der Serie schnell verfallen.

Lieblingscharakter: Jake Peralta – ich weiß: langweilig, weil Hauptcharakter, aber ich kann mir einfach nicht helfen. Er ist unglaublich lustig.

Gilmore Girls

Gilmore Girls handelt vom Leben der alleinerziehenden Lorelai Gilmore und ihrer Tochter Rory – den Gilmore Girls. Da Lorelai bereits mit 16 Jahren schwanger wurde, trennen die Beiden nicht viele Jahre und sind so eher beste Freundinnen als nur Mutter-Tochter. Sie leben in Stars Hollow, einer eingeschworenen Kleinstadt mit vielen skurrilen Charakteren und Festen.

Zu Beginn der ersten Staffel wird Rory an der renommierten Privatschule Chilton angenommen. Lorelai möchte ihrer Tochter diese Ausbildung ermöglichen, kann jedoch die Gebühren der Chilton nicht bezahlen. Deshalb muss sie ihre wohlhabenden Eltern um Hilfe bitten, zu denen sie jedoch kein gutes Verhältnis hat.

Eine schon etwas ältere Serie, die im Gegensatz zu den beiden vorherigen Serien keinen Hau-drauf-Humor hat. Trotzdem bekomme ich immer ein gutes Gefühl sobald die Titelmelodie beginnt. Ich liebe die Figuren, das skurrile Kleinstadtleben und das Zusammenspiel von Mutter und Tochter. Absolute Empfehlung!

Lieblingscharakter: Rory und Luke

Queer Eye

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Etwas ganz anderes, denn Queer Eye ist eine Reality-Serie, bei der es um Umstyling geht – auch wenn das im ersten Moment nichts für euch ist, bleibt dran und lest weiter. Vielleicht kann ich euch noch überzeugen, denn Queer Eye ist meiner Meinung nach ein absolutes Goldstück.

Die Episoden der Reality-Serie folgen immer einem ähnlichen Schema: Fünf schwule Männer, die sogenannten Fab Five, begleiten und beraten in einer Woche eine Person in verschiedenen Lebensbereichen. Dabei ist jeder der Fab Five Experte für einen Bereich: Antoni für Essen und Wein, Tan für Fashion, Karamo für Kultur und Self-Image, Bobby für Design und Interior und Jonathan als Pflegeexperte.

Zwar geht es vermeintlich um optische Veränderungen, wie einen neuen Haarschnitt oder das Kaufen neuer Klamotten, allerdings merkt man recht schnell: Die Fac Five geben den Kandidaten ein neues Lebensgefühl und eine neue innere Einstellung. Zudem werden regelmäßig tiefere Thematiken angesprochen, wie die Wertschätzung eines Kandidaten zu sich selbst, oder gesamtgesellschaftliche Probleme, wie Rassismus, Homophobie oder Genderrolls. Zu Beginn der Serie werden ausschließlich (Hetero-) Männer umgestylt, in der zweiten und dritten Staffel auch Frauen.

Es geht um Selbstliebe, Wertschätzung und eine positive innere Einstellung. Die Kandidaten stecken oftmals in ihrem Leben fest und haben genau diese Dinge verlernt. Antoni, Tan, Kamaro, Bobby und Jonathan schaffen es immer wieder den Kandidaten neuen Mut zu geben.

Manchmal bräuchten wir alle die Fab Five in unserem Leben, die uns wieder aufbauen und uns anfeuern. Und auch, wenn sie nicht im realen Leben vor mir stehen, sprechen sie mich doch immer wieder durch die Serie an.

Mir geht es zumindest so, dass ich nach jeder Folge sowohl inspirierter als auch motivierter bin. Die Serie hinterlässt bei mir immer ein positives Gefühl und zeigt, wie wichtig es im Leben ist, Leute um sich zu haben, die dir ein gutes Gefühl geben, dich aufbauen und anfeuern. Queer Eye schafft es immer wieder, mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und manchmal sogar ein kleines Tränchen ins Auge.

Lieblings-Fab-Five: Tan, dicht gefolgt von Antoni

RuPaul‘s Drag Race

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RuPaul‘s Drag Race ist eine typische Castingshow – und wiederum auch nicht. Es treten verschiedene Personen gegeneinander an und am Ende wird ein Sieger ermittelt, man kennt es. In diesem Falls geht es allerdings um die wundervolle Welt der Dragqueens. RuPaul, Drag-Superstar, ist der Kopf hinter dem ganzen. Er produziert und moderiert die Sendung.

Im ersten Moment mag die Serie für den ein oder anderen etwas skurril klingen. Bevor ich mit der Serie begonnen habe, hatte ich absolut keine Berührungspunkte mit Drag. Ich wusste, dass es Queens gibt, allerdings nicht, was dahintersteckt. Warum auch immer habe ich dann vor drei Jahren auf Netflix auf die Serie geklickt und war sofort fasziniert. Die Queens sprühen nur so von Persönlichkeit.

In jeder Folge gibt es eine kleine Mini-Challenge, die kleine lustige Aufgaben sind, und eine Maxi-Challenge. Diese ist ganz unterschiedlich: ein Fotoshooting, ein Werbespot-Dreh, eine Parodie. Am Entscheidungstag gibt es einen Catwalk, bei dem die Queens einen Look zu einem bestimmten Thema präsentieren müssen.

Die Serie strotzt vor Persönlichkeit, Kreativität, Mode und Make-up. Aber auch hier werden ernste Themen angesprochen. Die Kandidaten erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen, die sie auf Grund ihrer Sexualität machen mussten.

Umso mehr wird in der Serie gezeigt, dass die Queens untereinander eine große Familie sind – vorne weg Mama Ru. Die positiven Phrasen, die Ru in jeder Folge sagt, wurden bei mir, wie bei vielen anderen auch, während dem Schauen zu einem kleinen Mantra: „If you can‘t love yourself, how in the hell you gonna love somebody else?  Can I get an amen?“.

Allerdings würde ich persönlich mit Staffel drei oder vier einsteigen. DIe vorherigen sind dann doch schon etwas älter (10 Jahre) und das sieht man auch.

Die Show hat mich schon fast verschluckt und ich bin all meinen Freunden eine Zeit lang mit meiner Besessenheit ziemlich auf die Nerven gegangen. Jetzt geh ich euch auf die Nerven, indem ich euch die Serie wirklich SEHR ans Herz lege.

Inzwischen war ich schon auf meiner ersten Drag Show (ich habe tatsächlich Bianca del Rio live gesehen!) und auch im nächsten Jahr stehen schon einige Drag-related-Termine an. I love it!

Lieblingsdragqueen: Adore Delano (S5), Bianca Del Rio (S5) und Katja Zamolochikova (S6)


Was sind eure Lieblingsserien, die bei euch gute Laune auslösen? Und habt ihr meine Empfehlungen bereits gekannt? Lasst es mich unbedingt wissen.

Netflix, Serien, Text
Folge:

3 Kommentare

  1. Sarah
    14. November 2019 / 10:50

    In meiner Top 3 darf ‚Friends‘ auf keinen Fall fehlen! 🙂

    • Inka
      Autor
      29. November 2019 / 12:54

      Unglaublich, dass ich das immer noch nicht gesehen habe! Muss ich jetzt endlich mal in Angriff nehmen 🙂

  2. 7. Dezember 2019 / 17:34

    Die Gilmore Girls! Hach, eine meiner Langzeit-Lieblingsserien. Ich habe alle Staffeln auf DVD. Und Brooklyn Nine-Nine klingt spannend. Da schau ich später mal probeweise rein.

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